FSV-Vest e.V.

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
fsv-vest.de Jugendarbeit Jugendfahrten Jugendfahrt nach Schmallenberg - 2010

Jugendfahrt nach Schmallenberg - 2010

Die Wettervorhersage für unser Wochenende sagte viel Regen an allen Tagen voraus, doch es kam glücklicherweise anders. Nur einmal hatte es am frühen Morgen geregnet, an allen anderen Tagen war es trocken. Zumindest von oben, die Wiesen waren doch recht feucht und so konnten sich alle glücklich schätzen, die an ihre Gummistiefel gedacht hatten. Aber was besonders wichtig war für unsere Kinder und Jugendlichen war der schwache Wind.

altalt










An allen Tagen hatten wir nur sehr schwachen Wind, der genau den kleinen Hang hinauf zu unserer Jugendherberge wehte. Dadurch war das Fliegen mit den in der Jugendgruppe selbst gebauten Nurflüglern besonders gut möglich. Matthias mit seinen 12 Jahren schaffte es den Styropor Nurflügler sogar über 10 Minuten am Hang vor dem Haus in der Luft zu halten. Auch wir Erwachsenen hatten ab und zu mit diesen Nurflüglern unseren Spaß und waren von den Flugeigenschaften begeistert.

















Da alle Kinder und Jugendlichen diese leichten Segler schon alleine fliegen haben die Erwachsenen doch noch Arbeit bekommen an die sie vorher nicht unbedingt gedacht haben. Aber wir kennen jetzt die meisten Äste der nahestehenden Bäume etwas genauer als vorher. Es gab halt Kinder und Jugendliche, die vorher noch nicht alleine geflogen sind. Da die günstigen und robusten Flieger viel mitmachen freuten sich die Kinder und Jugendlichen über die Freiheit schon ganz alleine fliegen zu können. Dabei kamen eben manchmal die nahe gelegenen Bäume etwas zu schnell näher.

alt

















Aber um es gleich vorweg zu nehmen, an diesem Wochenende haben nicht nur Jugendliche die Nähe zu Bäumen oder zum Dach des Schullandheims gesucht. Auch Erwachsene erwischten beim Hangflug auch mal das Dach. So hatten auch die Kinder und Jugendlichen ihren Spaß daran.

Baupausen:

Da die Temperaturen aber doch recht niedrig waren, morgens auch mal um 6°, und Nachmittags nur selten über 15°, waren Aufwärmpausen regelmäßig nötig. Aber da hatten wir vorgesorgt, fertig geschnittene Flächen für die Nurflügler waren vorhanden und so entstanden an diesem Wochenende 8 neue Nurflügler. Auch Jaron, der bisher bisher noch keinen in der Jugendgruppe gebaut hatte war eifrig beim Bauen, um auch so einen schönen Flieger zu bekommen, wie ihn die anderen Kinder hatten. Außerdem hatte er etwas von einem Wettbewerb gehört, den er auf keinen Fall verpassen wollte. Dafür fehlte aber noch das richtige Modell. So baute auch er am Donnerstag seinen ersten Flieger, lieh sich vom Papa noch einen Empfänger, der dafür ein Modell für opfern musste und begann noch am Donnerstag mit dem Training;)

alt
















Insgesamt war es besonders bei diesem Wetter mit den vielen kurzen Flugpausen besonders gut, dass der Nurflügel Flughang ca. 10 m von unserem Aufenthaltsraum entfernt war. (Ehrlich gesagt hatte der Aufenthaltsraum allerdings keine Tür sondern nur Fenster nach Draußen, also war der Weg dorthin schon ein wenig länger) Aber man hatte die Möglichkeit von innen den anderen beim Fliegen zuzusehen.

Der Wettkampf

Und da es sich bei unserem Verein ja um einen Sportverein handelt haben wir für den Freitag und Samstag einen zweitägigen Wettkampf für die Kinder und Jugendlichen ausgerichtet. Dabei mussten folgende Flugaufgaben von den Teilnehmen geflogen werden:

  1. Zeitflug: werfen und möglichst langes Fliegen
  2. Ziellandung: Der Fußball war das Ziel, die Landung sollte möglichst nah sein
  3. All up, Last down. In Gruppen zusammen gleichzeitig werfen, wer zuletzt landet bekommt die meisten Punkte
  4. Zeitflug 2: Möglichst lange fliegen, aber diesmal im Gegensatz zu Flugaufgabe 1) in einem vorgegebenen Landefeld landen. (die Wiese direkt vor dem Haus)

altalt

Die Wetterbedingungen für unseren Wettkampf waren gut, lediglich der 2. Durchgang der vierten Flugaufgabe musste am Samstag Nachmittag wegen widriger Wetterbedingungen abgebrochen werden. Der auffrischende Wind machen den Teilnehmen schwer zu schaffen, die besonders leichten Flugzeuge waren nur noch schwer zu kontrollieren und so entschlossen wir uns den Wettkampf nach 12 erfolgreichen Durchgängen zu beenden.

Bei dem Wettkampf, bei dem natürlich der Spaß im Vordergrund lag, wurden viele neue Flugerfahrungen gesammelt und spielerisch Modellflug geübt. So vergingen diese 2 Tage wie im Flug.

Hier nun die abschließende Rangliste:

1: Mathias Freitag
2: Dennis Ohlendorf
3: Noel Trettin
4: Marcel Lübbing
5: Andre Grütering  
6: Marcel Japke
7: Jaron Walter
8: Simon Lehnert
9: Yannick Cieplinski
10: Leon Trettin
11: Julian Grütering
12: Tabea Dalheimer
13: Jan-Hendrik Dalheimer

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern für einen gelungenen Wettbewerb. Als Belohnung gab es dann noch für alle Teilnehmer ein paar schöne Preise:

altaltalt


Am Samstagabend hatten wir noch einen schönen Abend, es begann mit gemeinsamen Grillen, aber schon beim Essen waren viele der Kinder und Jugendlichen schon sehr aufgeregt. Das angekündigte Lagerfeuer ließ schon einige auf ihren Stühlen zappeln. Schließlich hatten alle schon am Tag angepackt und aus dem nahe gelegenen Wald Brennholz geholt.

Das leicht feuchte Holz stellte auch uns Erwachsene vor eine große Aufgabe, erst der dritte Versuch gelang und unser Lagerfeuer brannte. Schon schnell merkten alle, dass das gesammelte Holz nicht lange reichen würde, und so wurden die Kleinen und die Jugendlichen wieder zu Holzsammlern.

alt

alt

alt

Ein sehr schöner Ausklang eines rundum gelungenen Wochenendes.

Hier gibt es nochmal die Galerie mit vielen weiteren Bildern.